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Juliane Nitschke

Ich heiße Juliane Nitschke, bin 35 Jahre alt und freiberufliche Bewegungspädagogin in Halle an der Saale. In den vergangenen Jahren war ich viel unterwegs, habe in anderen Städten gelebt, gewirkt und gearbeitet, viele Menschen erlebt, mich mit ihnen und durch verschiedene Themen äußerlich und innerlich bewegt.

Schon als Kind reiste ich viel in sogenannte Ferienlager, später auf Sommerferiencamps und als Jugendliche unternahm ich Sprachreisen und Jugendtouren. Seit jenen Erlebnissen und Erfahrungen knüpfe ich Verbindungen zu Menschen, baue ein Netz, dessen bereichernde Wirkung mir früh bewusst wurde.

Immer ließ ich mich dabei aus dem Bauch heraus inspirieren, sodass ich bald einer weiteren Anziehung nachging: Es war das Wasser. Ich beschäftigte mich ausgiebig und tiefgründig mit den verschiedenen Unterwasserwelten, entschied mich nach dem Abitur aber doch für das Studium der Erziehungswissenschaften und nicht für die Meeresbiologie. Dennoch liebe ich bis heute die Bewegungen des Wassers, seine bewegten Welten und meine Bewegungen in ihnen. Da ich diese Erfahrung liebend gerne teilen wollte, führe seit meinem 20. Lebensjahr Babyschwimmkurse durch.

Seit jeher hatte ich ein intuitives Interesse für Kreativität und deren Ausdrucksformen. Ich versuchte mich im Rhythmischen Turnen und im Zeichenzirkel während der Grundschulzeit. Ich probierte mich in der Theater-Arbeitsgruppe am Gymnasium aus. Diese Neigung konnte ich mit dem Wechsel meines Studiums von der Erziehungswissenschaft zur Kulturpädagogik stärker ausleben und intensivieren. Meine Faszination galt dabei dem Theater als einem Ort der Verbindung.

Ich spielte offiziell und fand Lust daran, das, was im Wir und in den menschlichen Verbindungen geschah, in Bewegung zu übertragen. Ich experimentierte, verlagerte mich und meine Bewegungen ins Künstlerische und Performative. Und wieder gestaltete ich, doch diesmal die Realität. Von da an habe ich mich in den drei wichtigsten Verbindungen gefunden: zu sich selbst, zu dem Gegenüber und zu der Gruppe.

Ich absolvierte 2007 mein Studium als Dipl. Kulturpädagogin. Ich arbeitete für drei Jahre als Projektleiterin in Thüringen mit dem Schwerpunkt für Begegnung. Im Anschluss arbeitete ich als Schulsozialarbeiterin für vier Jahre an einer Schule in Halle. In dieser Zeit machte ich eine Ausbildung zur zertifizierten Elternberaterin und begleitete Kinder, Jugendliche und Erwachsene und gestaltete mit ihnen ihre Themen.

Ich entdeckte, dass alles, was MENSCH bewegt, ausgedrückt werden kann und will. Ich selbst forschte mit Hilfe des Tanzes. Diese ureigene Erkenntnis, welche auf jede/n zu trifft, wünschte ich mir zu teilen. Ich wollte lernen, Einzelne und Gruppen in ihrem Bewegungs-raum und auf ihrer Reise künstlerisch anzuleiten und begleiten zu können. Ich bildete mich weiter in Somatic Movement Art (nach Horst Bräutigam), Playing Art (nach Christoph Riemer) und Life Art Process (nach Anna Halprin) und gründete schließlich 2010 eine Bewegungstheatergruppe in Halle.

In der Arbeit mit diesen Methoden erkannte ich ein weiteres Potential von Bewegung. Sich zu bewegen ist ein persönliches Bedürfnis, dem Körper wohlzutun. Bewegung kann Katalysator sein, eine Möglichkeit sich Raum und Zeit zu schenken und so als ein Weg verstanden werden, Körper und Geist zu stärken. In der Bewegung des eigenen Körpers steckt die Kraft der Heilung. Ich absolvierte 2015 die Trainerlizenz Rehabilitationssport Orthopädie.

Ich widme mich seit Sommer 2015 der ganzheitlichen, schöpferischen Bewegungsarbeit auf ganz unterschiedliche Weise und möchte DICH einladen, dich mit mir und für dich zu bewegen.

In diesem Sinne heiße ich alle Interessierten herzlich willkommen auf meiner Homepage.